Schluck Magazin: Der neue Chefredakteur

Bühne frei für unseren neuen Schleck, äh SCHLUCK Chefredakteur:

Manche haben ja die Information schon geleakt bekommen, andere einfach Schluck Nr. 8 im Postfach gehabt und wissen: Der Neue heißt Alexander Rabl. Ein Wiener. Er sagt, man kann es sich nicht aussuchen.

Wir kennen Alexander Rabl als Autor seit der zweiten Schluck-Ausgabe, und als wir ihn näher kennenlernten, dachten wir, ein manierlicher Mensch eigentlich, und ein Glas halten kann er auch.

Der junge Alexander übte den Umgang mit Weingläsern und das Essen mit Messer und Gabel schon recht früh, als Schüler in Paris und Südfrankreich, wohin es ihn wegen des Kinos und des Spracherwerbs gezogen hatte. Er brauchte, wie er erzählt, nur wenige Stunden, um zu kapieren, dass er in einem Paralleluniversum gelandet war, einer heiligen Stätte des gepflegten Futterns, der vielgängigen Menüs und der nicht immer zwangsweise geleerten Teller. Statt Sekt sollte es ab jetzt nur mehr Champagner sein.

Da stand er nun vor der Ambroisie in Paris und dem Oasis in La Napoule und rief: „Ich will da rein!“ Ein schöner, zielorientierter Satz, der später von Schröders Kampagnenmachern im Kampf um den Einzug ins Kanzleramt gekupfert wurde. Die Travellerschecks reichten knapp nicht aus. Ein paar Jahre später war Monsieur Rabl dann drin.

Neben dem Studium in Wien arbeitete er nicht am Bau, sondern als Restauranttester für den GaultMillau Österreich. Das später bei den Jobs in der Werbung verdiente Geld reichte Rabl an Restaurants, Hotels und Weinhändler weiter. Zum Essen fuhr er dafür im gebrauchten Opel. Klare Prioritäten.

Unser erstes Meeting findet in seinem Wiener Stadtbüro, dem CAFE KORB statt, wo er noch nie ein Glas Wein getrunken hat und vermutlich weiß, warum. Der Redaktionsschluss kommt schneller als unser Lil'Montrachet die Tastatur des Airbooks mit Gugelhupfbrösel anfüllen kann. Und Alexander erweist sich von der ersten Stunde als jemand, der im Auge des Hurricans Ruhe und Contenance bewahren kann.

Diese Fähigkeit gehört, neben dem Schreiben, zu den Schlüssel-Fähigkeiten eines Schluck-Chefredakteurs.

Wir freuen uns sehr auf die weitere Schluck-Zukunft mit Monsignore Alexander!

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